„Baumfällungen sind alternativlos“ waren die Eingangsworte der Verwaltung bei einem Bürgergespräch an der Trogemannstraße. Der gesamte Baumbestand sollte dort aus „Verkehrssicherheitsgründen“ abgeholzt werden. Prompt folgte großer Protest von Umweltschützern, Bürger*innen, Anwohner*innen und der Marler GRÜNEN. Sie formulierten einen Alternativvorschlag. Die Marktstände von der Trogemannstraße auf den Marktplatz (wo sie ja eigentlich auch hingehören) und die Fläche für den Fußgängerverkehr reservieren. „Wenn man jetzt noch die gefährlichen Ecken durch Barrieren abgrenzt, hat jeder Fußgänger, jeder Rollstuhlfahrer oder Rollatornutzer die Möglichkeit, die Straße gefahrlos zu nutzen“, erklärt Gabi Peters, Mitglied der GRÜNEN Fraktion. „Wir freuen uns aber, dass die Verwaltung erstmalig Alternativen aufzeigt, die Baumfällungen überflüssig machen. Für viele Bäume im Stadtgebiet zu spät, aber ein gutes Signal für die Zukunft“, ergänzt Johannes Westermann.
Wir werden den Alternativvorschlag der Verwaltung genau betrachten, und beurteilen, ob möglicherweise noch mehr Bäume gerettet werden können.


