An zwei Wochenenden tagte die NRW AFD in Marl, um die Listenplätze für die Landtagswahl 2027 zu besetzen. Während in der Eventhalle ein gnadenloser Machtkampf tobte, Drohungen und persönliche Angriffe fast zum Abbruch der Veranstaltung führten, gab es vor der Halle friedliche Proteste von zahlreichen Menschen aus Marl und Umgebung. Dabei auch an allen drei Tagen Vertreter*innen der BÜNDNISGRÜNEN Marl.
Stellvertretend erklärt Beate Kühnhenrich, Fraktionsvorsitzende in Marl,: „Wir halten es für unsere Pflicht, Präsenz zu zeigen, wenn sich Antidemokraten und Verfassungsfeinde in Marl treffen. Wir stehen für Integration, Toleranz und Menschenfreundlichkeit, protestieren gegen Ausgrenzung und verteidigen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.“ Johannes Westermann, Ratsmitglied, ergänzt „Es tut mir sehr weh, dass meine Heimatstadt Marl mittlerweile beliebter Treffpunkt für Rechtsextreme geworden ist. Unser Motto bleibt `Marl hat keinen Platz für Rassismus` und daher auch keinen Platz für die AFD“.



