Vertreter*innen der Gewerkschaften, der Industrie und des Landes haben sich mit grünen Kommunalpoltiker*innen im Ruhrgebiet über die Perspektiven auf die aktuellen Chancen und Herausforderungen der Chemieindustrie in der Transformation ausgetauscht. Eingeladen hatten die Grünen Fraktionen im Ruhrparlament sowie der Stadtratsfraktionen Gladbeck, Gelsenkirchen, Duisburg, Essen, Herne, Marl und der Kreistagsfraktion Recklinghausen am Mittwochabend in den Plenarsaal des Regionalverbandes Ruhr in Essen. Trotz hoher Temperaturen füllte sich der Saal mit über 60 Teilnehmer*innen unter anderem aus Industrie und Kommunalpolitik.
Zum Einstieg wurden die aktuellen Situationen der Chemieindustrie in den Kommunen in einem Blitzlicht dargestellt. Mona Neubaur, NRW-Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, zeigte in ihrer Keynote auf, wie vertrauensvoll und entschieden die verschiedenen Akteur*innen in NRW zusammenarbeiten, um die Branche, die großes innovatives Potential für den Weg zur Klimaneutralität beweist, durch die aktuellen weltweiten multiplen Krisen zu steuern. Gemeinsam wurde der Chemiepakt NRW beschlossen, bei dem es darum geht, die Chemieindustrie zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.
Das hochkarätige Podium, bestehend aus Dr. Katharina Schubert, Geschäftsführerin von NRW.Energy4Climate, Thomas Wessel, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Chemischen Industrie NRW (VCI NRW), und Dr. Sophia Schönborn, stellvertretende Landesbezirksleiterin der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE), stellte sich im Anschluss den gesammelten Fragen des Publikums.
“Diese Infoveranstaltung hat uns sehr kompakt wertvolle Einblicke in die komplexen Zusammenhänge und zur aktuellen Lage der Chemieindustrie im Ruhrgebiet geliefert,” bedankte sich Sabine von der Beck, die Moderatorin der Veranstaltung (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ruhrparlament) bei den Gästen.



