Bezahlkarte gescheitert – Konsequenzen für Marl

Die Marler Zeitung schrieb es auf der Titelseite unter der Überschrift „Bezahlkarte als Rohrkrepierer“ und verkündete das praktische Scheitern der Bezahlkarte für Flüchtlinge in NRW. Nur ein Viertel der NRW-Kommunen hat sich bisher für die Bezahlkarte entschieden und davon haben sich nur 88 Kommunen bisher im System angemeldet (von 396 betroffenen Kommunen). Ein Armutszeugnis für die Pläne der Bundesregierung und des Landes NRW. Der Städte und Gemeindebund sieht das Thema als erledigt an, und sieht auch den erhofften Effekt der Zuwanderungsbegrenzung für nicht erreicht.

Die Marler Grünen hatten eindringlich vor der Einführung der Bezahlkarte gewarnt. Johannes Westermann hatte im Rat in einer emotionalen und sachlichen Rede vor der Einführung der diskriminierenden Bezahlkarte gewarnt, hatte die Argumente verschiedener Institutionen gegen die Karte (u.a. PRO ASYL, SPD-Fraktion Dortmund, NRW -Flüchtlingsrat, Bündnis 90/DIE GRÜNEN) aufgeführt. Er bezeichnete die Karte „als Element der Diskriminierung und Diskreditierung von Flüchtlingen, sie behindert die Integration und Eingliederung von Flüchtlingen, die Betroffenen werden stigmatisiert und in ihrer freien Lebensgestaltung eingeschränkt.“

CDU, SPD und FDP unterstützen die Pläne der Bundes – und Landesregierung, der Antrag der Wählergemeinschaft DIE GRÜNEN, auf die Bezahlkarte zu verzichten, wurde bei 3 Gegenstimmen der GRÜNEN Fraktion und einer Enthaltung (SPD-Fraktion) abgelehnt.

Die Verwaltung führte in der Ratssitzung aus, „Die Wirkung der Bezahlkarte im Gesamten ist von einer möglichst umfassenden Einführung abhängig.“ Die Konsequenz müsste also ein umgehender STOPP der Bezahlkarte sein. Wir bleiben bei diesem Thema am Ball – weitere Informationen folgen in Kürze.

„Baumfällungen sind alternativlos“ waren die Eingangsworte der Verwaltung bei einem Bürgergespräch an der Trogemannstraße. Der gesamte Baumbestand sollte dort aus „Verkehrssicherheitsgründen“ abgeholzt werden. Prompt folgte großer Protest von Umweltschützern, Bürger*innen, Anwohner*innen und der Marler GRÜNEN. Sie formulierten einen Alternativvorschlag. Die Marktstände von der Trogemannstraße auf den Marktplatz (wo sie ja eigentlich auch hingehören) und die […]

Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir vom Tod unseres langjährigen Mitglieds und Freund Norbert Trebesius erfahren. Norbert verstarb im Juni 2026 nach längerer schwerer Krankheit. Norbert war ein GRÜNER der ersten Stunde. Kurz nach der Gründung der Wählergemeinschaft DIE GRÜNEN wurde er Mitglied und mischte sich schon bald in die Marler Kommunalpolitik ein. Als […]

Ein Zitat des Bürgermeisters Thomas Terhorst in der Marler Zeitung zu unserer Ratsfraktion wirft Fragen auf und ist damit auch zum Thema für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MARL geworden. Die Partei und die Fraktion nehmen dazu wie folgt Stellung: Es irritiert uns, dass Thomas Terhorst auf das an ihn in seiner Funktion als Bürgermeister gerichtete Schreiben […]

An zwei Wochenenden tagte die NRW AFD in Marl, um die Listenplätze für die Landtagswahl 2027 zu besetzen. Während in der Eventhalle ein gnadenloser Machtkampf tobte, Drohungen und persönliche Angriffe fast zum Abbruch der Veranstaltung führten, gab es vor der Halle friedliche Proteste von zahlreichen Menschen aus Marl und Umgebung. Dabei auch an allen drei […]

Nachruf Norbert Trebesius

Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir vom Tod unseres langjährigen Mitglieds und Freund Norbert Trebesius erfahren. Norbert verstarb im Juni 2026 nach längerer schwerer Krankheit. Norbert war ein GRÜNER

Marler GRÜNE demonstrieren gegen AFD – Parteitag

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