GRÜNE beantragen Prüfung von „Housing first“ für Obdachlose

Eine Maßnahme, die in unserer Nachbarstadt Dorsten erfolgreich durchgeführt wird, soll auch in Marl ins Auge gefasst werden. Dies beantragen die Marler GRÜNEN im nächsten Sozialausschuss. Hier der Antrag und die Begründung im Wortlaut. (Sozialausschuss am 7. Mai)

Antrag:

Der Sozialausschuss beschließt:

1. Die Verwaltung nimmt Kontakt mit der Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes Marl auf, um den Bedarf an Wohnraum für Bedürftige zu ermitteln.

2. Die Verwaltung prüft gemeinsam mit dem Caritasverband Marl, ob die Bereitstellung von Wohnraum für Bedürftige und Wohnungslose über das Programm „Housing first“ eine Alternative für die Bereitstellung von Wohnraum in Marl darstellen kann.

3. Die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes wird zur nächstmöglichen Sitzung des Sozialausschusses eingeladen um über die derzeitige Situation im Bereich Wohnungslosigkeit in Marl und mögliche Lösungen zu berichten.

Begründung:

Der Marler Zeitung vom 14. April 2025 ist zu entnehmen, dass das „Housing first“ – Programm in Dorsten erfolgreich eingesetzt wird, um dem angespannten Wohnungsmarkt, mit fehlendem Wohnraum für Bedürftige entgegen zu wirken.
Das Konzept basiert darauf, dass den wohnungslosen Menschen ohne Auflagen und Bedingungen, die über ein normales Mietverhältnis hinausgehen, Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.
Bei diesem Programm muss zum Beispiel nicht erst eine Therapie nachgewiesen werden oder eine Rehabilitationsmaßnahme erfolgt sein, um in das Programm aufgenommen zu werden. Die Vermittlung der Wohnung steht an erster Stelle. Für Vermieter ist dieses Konzept attraktiv, da die Mietkosten abgesichert sind. Für etwaige Mietausfälle kommt der Landschaftsverband (LWL) auf, der das Programm fördert. Viele Vermieter sollen in Dorsten Wohnungen gekauft haben, um sie im „Housing first“ – Programm zu Verfügung zu stellen. Der LWL übernimmt zum Beispiel 40 % (maximal. 40.000 €) des Kaufpreises und zahlt eine einmalige Prämie von 5000 € für die Bereitstellung von Wohnraum. Das „Housing first“ – Programm stellt eine Alternative zum herkömmlichen System von Notunterkünften mit vorübergehender Unterbringung und ambulanten betreuten Wohnen und dar.
Die Bereitstellung einer Wohnung eröffnet die Möglichkeit und Chance die Zukunft von Wohnungslosen zu verbessern.

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